Jinbei MSN 600 TTL oder MSN III 600

Jinbei MSN 600 ttl

Hier geht es heute um die Frage des Jinbei MSN 600 TTL oder MSN III 600, zwei Studioblitzköpfe mit einer Leistung von je 600 Ws.

Einige fragen sich „Brauche ich TTL in einem Studioblitz?“ andere sagen klar „Bei Studioblitzen brauche ich kein TTL, ich bediene die Blitze rein manuell !“.

Vorab sei gesagt, dass die beiden Modelle sich von der Bedienung und den Funktionen nur durch die TTL-Option unterscheiden.

Die Meinungen und Sichtweisen sind teilweise sehr kontrovers, dennoch habe ich den direkten Vergleich „on Location“ beim Kunden gewagt. Ich war unterwegs beim Kunden um neue Mitarbeiter-Portraits zu erstellen, mit dabei waren die zwei neuen Jinbei Blitzköpfe MSN 600 TTL und MSN III 600. Die Blitze aus der MSN (Milestone) -Serie sind wirkliche Arbeitstiere, sie funktionieren zuverlässig, schnell, lassen sich hervorragend via Funkauslöser einstellen und die Bedienung ist, salopp gesagt, „Idiotensicher“. Mit 600 Ws bringen die Blitze für meine Bedürfnisse auch eine ausreichende Leistung mit, so dass ich sie nicht voll ausfahren muss und so auch eine schnelle Ladezeit habe.

Bild-Quelle: Jinbei Deutschland

Was sofort auffällt ist das deutlich lautere Lüftergeräusch des MSN 600 TTL. In einer relativ ruhigen Umgebung ist es doch etwas nervig, das ist bei den MSN III 600 wesentlich angenehmer und nicht so dominant, wenn auch deutlich hörbar.

Ich muss auch zugeben, ohne die entsprechend aktuelle Firmware funktioniert auch erst mal nichts wirklich sauber. Doch wie bei jedem neuen Gerät von Jinbei wird bei mir erst mal standardmäßig die neueste Firmware aufgespielt um evtl. Schwierigkeiten auszuschließen. Lediglich für diesen Test habe ich die Firmware erst nach ein paar Probeaufnahmen eingespielt.

Brauche ich wirklich TTL im Studio ?

Aber kommen wir mal zu dem eigentlichen Unterscheidungsmerkmal, der TTL-Funktion:

Brauche ich persönlich es wirklich? Im Studio oder in den Räumlichkeiten beim Kunden ein ganz klares „Nein“. Ich habe dort keine ständigen Veränderung der Lichtverhältnisse, ich habe keinen „Zeitdruck“ um schnell die richtige Lichtleistung abrufen zu müssen. Bei wechselnden Lichtverhältnissen mag es seine Berechtigung haben und auch nützlich sein.

Habe ich es bei anderen Blitzen in den letzten Jahren genutzt? Sehr, sehr selten. Dennoch habe ich irgendwie auch die Einstellung „Lieber eine Funktion haben und nicht brauchen, als etwas zu brauchen und nicht zu haben“.

Für Leute, bei denen es „schnell“ gehen soll, die mit der manuellen Einrichtung Ihre Schwierigkeiten haben oder einfach zu bequem sind, kann man aber sagen, dass die TTL-Funktion doch sehr zuverlässig und sauber arbeitet. Damit hätte ich nun nicht gerechnet. Da ich ein Fan von reproduzierbaren Lichtsituationen bin, nutze ich alle meine Blitze rein manuell. Aber hier war ich angenehm Überrascht. Auch hat man mit dem Jinbei TR-Q7 Funkauslöser die Möglichkeit die Leistungsparameter aus dem TTL-Modus in den manuellen Modus zu übernehmen.

Ein wirklicher Kritikpunkt allerdings ist die Anzeige auf dem Blitzkopf. Im TTL-Modus stimmt sie nicht mit der angezeigten Einstellung des Funkauslösers überein. In meinem Fall steht sie bei „-3.00“ fest, auch wenn die die Blitzbelichtungskorrektur des Jinbei TR-Q7 auf „0.00“ steht. Das ist nervig und irritierend. Die Einstellungen werden vom Funkauslöser zwar sauber übernommen, doch eine abweichende Anzeige ist nicht so prickelnd. Dieses Problem ist allerdings bei anderen Jinbei-Blitzen mit TTL (HD-610, HD-400) auch gegeben. Da wäre es wünschenswert, wenn Jinbei die Software anpasst, damit auch dieses Punkt sauber läuft.

Fazit:

Ich nutze seit einigen Jahren schon die Blitze von Jinbei. Viele Shootings haben mich u.a. auch Blitzköpfe aus der MSN V-Serie begleitet und nie im Stich gelassen. Der Wechsel zur MSN III Serie begründet sich einfach auf der nun genialen Möglichkeit der komfortablen Gruppensteuerung, einzelnen Leistungseinstellungen, etc. via der Funkauslöser TR-Q6 und TR-Q7.

Auch wenn die TTL-Funktion eine tolle und hilfreiche Option ist und sicherlich für einige ein „Must have“ ist, so ziehe ich im Studio und beim Kunden den MSN III 600 vor. Er hat einfach das leisere Lüftergeräusch, ist bei der Ladezeit genauso schnell und auch in der Anschaffung einfach kostengünstiger. Dennoch sind beide Blitze wirklich tolle und zuverlässige Geräte und jeder sollte für sich selbst entscheiden, ob ihm der Mehrpreis von 100,- Euro für die TTL-Version wert ist.

Mein persönlicher Wunsch an Jinbei: Bringt endlich eine Firmware für die TTL-Blitzköpfe raus, wo die Anzeigen der Blitzbelichtungskorrekturen auf dem Blitzkopf und der Funkauslöser (TR-Q6 und TR-Q7) übereinstimmen.

Edit:

Kurz nach erscheinen dieses Beitrages hatte ich Kontakt zu Jinbei Deutschland und bekam folgende Mail zu dem Thema Anzeige im Blitzkopf im TTL-Modus:

„…, hier handelt es sich nicht um einen Mangel oder einen Fehler der Funktion, sondern um eine bewusst gewählte Einstellung.

Dazu muss man wissen, dass sich die Werte bei TTL von Blitz und Sender kumulativ verhalten. So würde eine EV+1 am Blitz und eine EV +1 am Sender insgesamt +2EV ergeben.
Gerade bei TTL hat man so die Chance am Blitz eine Blitzleistung generell voreinzustellen, die dann über den Sender entsprechend fein korrigiert werden kann. Das soll man lediglich im Hinterkopf behalten…
Dieses unterscheidet sich damit grundlegend vom manuellen Mode, wo die Anzeigen sich dann synchron verhalten.“.

Das ist ja alles schön und gut, dennoch ist es für einen weniger technik-affinen Menschen doch recht verwirrend und irreführend.

Firmware-Downloads:

Unter dem Link http://www.goldenshell.com.cn/en findet Ihr alle Firmware-Updates für die Jinbei-Geräte.

Technische Daten Jinbei MSN 600 TTL:

Leistung: 600 Ws

Leitzahl: 66

Betriebsmodi: M, TTL

Blitzmodi: Normal, HSS, Freeze

Leistungsregelung: TTL: ± 3.0 EV; M: 1/1 – 1/256; M + HSS: 1/1 – 1/32; M + Freeze: 1/1 – 1/256

(9 Blenden, in 1/1- oder 1/10-Schritten)

Abbrennzeit (t 0,5): Normal: 1/2200 – 1/8000 s; Freeze: 1/2000 – 1/19.000 s

Blitzladezeit: 0,05 – 0,8 s

Farbtemperatur: Normal: 5500 ± 150 K; Freeze: 5500 ± 800 K

Einstelllicht: 20 W / LED

Einstelllicht-Regulierung: an / aus, proportional, unabhängig

Funkempfänger: integriert, 2,4 GHz, 16 Kanäle (00 – 15), 6 Gruppen (A / B / C / D / E / F)

Kompatible Fernbedienungen: Jinbei TR-Q7, TR-Q6C / F / N / S, ohne TTL/HSS: TRS-V, TR-A6, TR-V6, TRS

Blitzauslösung: Funk, Synchronkabel (3,5 mm Mini Klinke), Fotozelle (Slave), Testblitzauslöser

Kühlung: Lüfter, Überhitzungsschutz „OH“

Weitere Ausstattung: LC-Display, Schirmhalterung, LED-Gruppen-Indikator, Bereitschaftsanzeige (akustisch, optisch), akustisches Signal abschaltbar, mini USB-Anschluss, Bowens S-type Bajonett, Tragegriff, Stativbefestigung (5/8″ Standardsockel)

Stromversorgung: 90 – 250 V, 50 / 60 Hz, Sicherung 10 A

Temperatur-Arbeitsbereich: 0 – 35 °C

Maße: 36,5 x 13,6 x 20,0 cm (L x B x H)

Gewicht: 2,9 kg

Technische Daten Jinbei MSN III 600:

Leistung: 600 Ws

Leitzahl: 80

Leistungsregelung: M: 1/1 – 1/256, HSS: 1/1 – 1/32, Freeze: 1/1 – 1/256; ganze Blenden oder in 1/10-Schritten

Blitzmodi: M, Easy Cap (All 1 – 6 / Nr. 1 – 6), Delay (0.00 – 30.00 s)

Synchronisationsmodi: Normal, HSS, Freeze

Abbrennzeit (t 0,5): Normal: 1/2200 – 1/8000 s; Freeze: 1/2200 – 1/19.000 s

Blitzladezeit: 0,05 – 0,9 s

Farbtemperatur: Normal: 5500 ± 150 K; Freeze: 5500 ± 800 K

Einstelllicht: 25 W / LED

Einstelllicht-Regulierung: an / aus, proportional, unabhängig

Funkempfänger: integriert, 2,4 GHz, 16 Kanäle (00 – 15), 10 Gruppen (A / B / C / D / E / F / G / H / I / J)

Blitzauslösung: Funk, Synchronkabel (3,5 mm Mini Klinke), Fotozelle (Slave), Testblitzauslöser

Kühlung: Lüfter, Überhitzungsschutz

Weitere Ausstattung: LC-Display, LED-Gruppen-Indikator, Bereitschaftsanzeige (akustisch, optisch), akustisches Signal (abschaltbar), Anzeige der Abbrennzeit im Display, Überhitzungswarnung OH, mini USB-Anschluss, Bowens S-type Bajonett; Schirmhalterung, Stativbefestigung (5/8″), Tragegriff

Stromversorgung: 195 – 245 V, 50 / 60 Hz, Sicherung 15 A

Kompatible Fernbedienungen: Jinbei TR-Q7, TR-Q6C / F / N / S, TR-A6 C / N, ohne TTL/HSS: TR-V6, TRS-V

Maße: 37,5 x 13,6 x 20,0 cm (L x B x H)

Gewicht: 2,7 kg

(Quelle: Jinbei Deutschland)

 

Jinbei TR-Q7

TR-Q7-Headline

Nun hat auch der neue Jinbei TR-Q7 Funkauslöser den Weg zu mir gefunden. Da ich ja nun schon länger seinen „Vorgänger“, den TR-Q6c im Bestand habe und diesen auch gerne nutze, war die Überlegung, ob sich ein solches „Upgrade“ überhaupt lohnt.

Viele Funktionen sind gleich, doch was kann der neue Jinbei TR-Q7 besser?

 

Nun kommen wir mal zu den Vorteilen: Ganz neu ist der verbaute Lithium-Ionen-Akku mit 1500mAh. Der Hersteller verspricht damit bis zu 200.000 Auslösungen bei vollem Akku. Das Laden des Akkus erfolgt über die vorhandene USB-C Buchse. Ganz im Gegensatz zu dem TR-Q6c, der mit herkömmlichen Batterien oder Akkus geladen wird.

Das neue hochauflösende Display lässt sich super in allen Situationen ablesen und der Auslöser lässt sich in 3 verschiedene Postionen zur Bedienung bringen (flach, 45° geneigt oder aufrecht).

TR-Q7
Quelle: Jinbei Deutschland

Doch das wirklich coole an dem neuen TR-Q7 sind nun die 6 Gruppen (zuvor nur3). Warum ist mir das so wichtig? Nun, ich arbeite gerne mit Setups, die mehr als nur drei Blitze haben. So kann ich endlich jeden Blitz einzeln regeln, ohne als hin und her zu laufen. Gerade wenn sich ein Blitz weiter oben auf einem Stativ befindet, ist das sehr angenehm.

Ein weiterer Vorteil ist die nun noch größere Flexibilität der unterschiedlichen Kamerahersteller. Nun ist es möglich einen Funkauslöser für Canon, Nikon, Fuji, Olympus & Panasonic Kameras (ein Adapter für Sony ist optional erhältlich) zu nutzen. Der TR-Q6c hatte „nur“ mit Canon/Sony/Fuji/Nikon Kameras arbeiten können. Das ist vor allem für Leute interessant, die Kameras von verschiedenen Herstellern nutzen, ober wie in meinem Fall hin und wieder Besuch von anderen Fotografen haben, die eben nicht den gleichen Hersteller nutzen, wie ich.

Jinbei Tr-Q7
Quelle: Jinbei Deutschland

Wichtiger finde ich ist allerdings, dass sich die Bedienung weiter verbessert hat. Hatte der TR-Q6c noch weiche, silikon- artig anmutende Tasten ( die mich immer etwas genervt haben ), sind diese bei dem neuen TR-Q7 nun aus „hartem“ Kunstoff und haben einen gut definierten Druckpunkt. Auch das Scrollrad lässt sich sauber bedienen und auch dessen Bestätigungspunkt lässt sich sehr gut fühlen.

Generell gesagt sei, das es eine sehr angenehme Art der Blitzsteuerung ist und ich nur einen Funkauslöser sowohl für Studioblitze als auch draußen für die Akku-Blitze ( in meinem Fall HD-610 und HD400 ) benötige.

Wie auch der TR-Q6c unterstützt auch der TR-Q7 ebenfalls TTL, HSS, Freeze und die Synchronisation auf den 1. und 2. Verschlussvorhang.

Ein nettes Gimick ist nun auch die Übernahme der Blitzleistung aus TTL in den manuellen Modus mit nur einem Tastendruck. Generell nutze ich zwar fast ausschließlich den manuellen Modus, doch es ist doch auch schön zu wissen, dass man TTL nutzen kann und auch dessen Einstellungen im Bedarfsfall übernehmen kann.

Wenn man die dazugehörige APP auf seinem Smartphone nutzt, kann man nun nicht nur die Blitzsteuerung über die APP nutzen, sondern bis zu 12 „Studios“ mit jeweils max. 6 Gruppen individuell einrichten und sie im Bedarfsfall abrufen. Download über Jinbei Deutschland.

Doch wo Licht ist, ist auch Schatten.

Auf den ersten Blick macht der TR-Q7 einen wertigen und erwachsenen Eindruck, doch wenn man ihn in der Hand hält, ist er leichter als erwartet und man geht automatisch vorsichtiger mit im um. Mein erster Gedanke: „Mal sehen, wie lange er hält…“. Das Kunststoffgehäuse ist genauso wie der der TR-Q6c etwas Kratzer-Anfällig. Aber alles in allem ist es eine gute Verarbeitung. Und ja, es ist ein Gebrauchsgegenstand, dennoch hätte ich mir ein robusteres Gehäuse gewünscht. Weiterhin ist im Lieferumfang nur eine Kurzanleitung in chinesisch und englisch, doch das sollte kein Manko sein, denn zum einen ist die Bedienung sehr intuitiv und zum anderen bietet Jinbei-Deutschland eine ausführliche Bedienungsanleitung als Download an.

Eine kleine Anmerkung am Rande: Die Firmware der verwendeten Blitze sollte auf dem aktuellsten Stand sein, sonst klappt es mit der Blitzsteuerung nicht auf Anhieb. Sowohl die Studioblitze, als auch die Akku-Blitze haben nach den ersten Versuchen eine neue Firmware bekommen und sie da, alles läuft wieder sauber. Für mich persönlich fällt also der „Schatten“ sehr gering aus…

Unter dem Link von Goldenshell.com.cn findet Ihr alle Firmware-Updates für die Jinbei-Geräte.

Mein persönliches Fazit:

Ja, für mich hat sich das „Upgrade“ gelohnt. Nun habe ich einen Funkauslöser mit fest verbautem Akku und einer entsprechenden Akkustandsanzeige, kann bis zu 6 Gruppen steuern, habe ein sehr angenehmes Display mit einer einstellbaren Display-Helligkeit und die Bedienung finde ich angenehmer als bei dem Jinbei TR-6c. Dennoch werden beide Funkauslöser einen Platz in meinem Bestand haben. Ersatz ist ja schließlich nie verkehrt.

Technische Details (Quelle: Jinbei Deutschland):

Funkbereich: 2,4 GHz

Funkreichweite: über 300 m (effektiver Arbeitsabstand 100 m)

Funkkanäle: 16

Gruppen: 6, Ratio / TTL-Verhältnissteuerung

„Studios“ / Presets: 12 (App)

Unterstützte Blitzmodi: TTL (Blitzbelichtungskorrektur (± 3.0 EV), Manuell (1/1 – 1/256, in 1/10-Schritten)

Synchronisationsmodi: High Speed Synchronisation HSS (Kamera-abhängig, bis zu 1/8000 s), Synchronisation auf den 1. / 2. Verschlussvorhang, Freeze (M, App)

Weitere Ausstattung: Bluetooth (effektiver Arbeitsabstand 10 m), Einstelllicht ein / aus, akustisches Signal (ein / aus über App), Testblitzauslöser, LC-Display, einstellbare Display-Helligkeit, Sleep-Modus

Kompatible Blitzgeräte / Dauerlichter: Jinbei HD-610 HSS, HD-601 HSS, HD-400 TTL, HD-400 TTL Pro, MSN TTL, MSN III, DM (Wireless Signal-Einstellung F), MARS-3 TTL Porty, MARS-3 TTL Pro Porty, SPARK III-400 (Wireless Signal-Einstellung F), DPE II (Wireless Signal-Einstellung F), DPX (Wireless Signal-Einstellung F), Pilot III (Wireless Signal-Einstellung F), EF-150/-150D/-200, EFII-60, EFL-150/-200V, EFP-400

Firmware-Aktualisierung für weitere Modelle

Stromversorgung: Lithium-Ionen-Akku DC 3,7V, 1500mAh, 5,55 Wh

Anschlüsse: Sync (2,5 mm), USB-C

Maße: 10,1 x 6,6 x 2,5 cm (L x B x H)

Gewicht: 106 g

Jinbei HD 400

Jinbei HD 400

Hallo Freunde,

in diesem Beitrag widme ich mich einmal dem Jinbei HD 400, der vor ein paar Tagen neu eingetroffen ist. Am vergangenen Wochenende konnte ich ihn nun in Ruhe ausgiebig testen.

Warum den Jinbei HD 400, wenn doch schon der große Bruder Jinbei HD 610 vorhanden ist? Ganz einfach, weil er sich einfach sehr gut in das vorhandene System einfügt. Der Jinbei HD 400 bietet die selbe Bedienung und besitzt die gleichen Funktionen wie sein großer Bruder, lediglich die Blitzleistung fällt mit 400 Ws etwas geringer aus.

Wer mir auf den verschiedenen Kanälen, wie Facebook, Instagram oder Google folgt, der weiß, dass ich gerne jenseits der Blitzsynchronzeiten arbeite ( Thema HSS ) und da kam auch nur ein Blitz in Frage, welcher auch zusammen mit dem HD 610 funktioniert, bzw. sich gemeinsam steuern lässt.

Aber auch solo als einzige Lichtquelle sollte er die entsprechende Performance abliefern, einfach zu bedienen und vor allem leicht sollte er sein. Und hier spielt er einfach seine „Sympathiepunkte“ aus.

„Handlich, leicht und intuitiv zu bedienen“

Er ist bedeutend kleiner und leichter als sein großer Bruder aber genauso flexibel in seinem Einsatzbereich. Was mir besonders gut gefällt, ist das nun seitlich verbaute Display, das sich so auch gut auf einem Stativ ablesen lässt. Das hat mich bei dem HD 610 immer etwas gestört, gerade, wenn das Stativ über Kopfhöhe und der Blitz geneigt war. (OK, das ist jammern auf hohem Niveau).

Doch auch wenn ich nun beide Blitze (HD 400 und HD 610) gemeinsam steuern möchte, ist es in Verbindung mit der Jinbei TR-Q6 ein Traum. Man hat fix eine Gruppe gebildet, die die Blitze gemeinsam auf gleiches Level einstellen (gleiches Model vorrausgesetzt). Alternativ man teilt die Blitze in verschiendene Gruppen (Gruppe A/B/C) ein und kann sie so mit unterschiedlichen Leistungen / Einstellungen steuern .

Bei den hier gezeigten Bildern kam sowohl der mitgelieferte Standardreflektor, als auch ein 42cm Beauty-Dish zum Einsatz, doch auch mit größeren Lichtformern hat er keine Probleme. Durch das bewährte Bowens-System hat man eine große Auswahl an Lichtformern.

Fazit:

Der Jinbei HD 400 eignet sich sowohl für den Einsteiger, als auch für den ambitionierten Hobby-Fotografen und Berufsfotografen, da er vielseitig einsetzbar, leicht verständlich zu bedienen und durch seine Größe handlich zu transportieren ist.
 

In meinem Fall fügt er sich genial in das bestehende System ein, egal ob im Studio oder als mobiler Outdoor-Blitz. Sowohl als Sologerät, als auch im Verbund mit anderen Blitzen macht er seine Arbeit sehr gut. Durch seine relativ leichte Bauweise und seine geringere Größe, steht er zumindest mit kleinen Lichtformern, auch stabiler auf dem Stativ. Das einfache und intuitive Menü macht die Bedienung denkbar einfach. Lediglich die Firmware sollte auf dem aktuellen Stand sein, sonst kommt es zu Bedienungsschwierigkeiten mit der TR-Q6.

Link zu Jinbei HD 400:  Jinbei Deutschland

Link zu TR-Q6: Jinbei Deutschland


Technische Details:

Leistung: 400 Ws

Leitzahl: 66

Leistungsregelung: TTL / TTL + HSS: ± 3.0 EV; M: 1/1 – 1/256 (400 – 1,6 Ws); M + HSS: 1/1 – 1/16 (400 – 25 Ws; M + Freeze: 1/1 – 1/256 (400 – 1,6 Ws), in ganzen Blenden oder in 1/10-Schritten

Blitzmodi: M, TTL, Easy Cap (All 2 – 6 / Nr. 1 – 6), Delay (00.00 – 30.00 s)

Synchronisationsmodi: Normal, HSS, Freeze (nur bei „M“, nur am Gerät aktivierbar)

Abbrennzeit (t 0,5): Normal: 1/800 – 1/8000 s; Freeze (nur bei „M“, nur am Gerät aktivierbar): 1/800 – 1/19.000 s

Blitzladezeit: 0,05 – 1,5 s

Farbtemperatur: Normal: 5500 ± 150 K; Freeze: 5500 ± 500 K

Einstelllicht: 15 W / LED

Einstelllicht-Regulierung: an / aus, proportional, unabhängig

Funkempfänger: integriert, 2,4 GHz, kompatibel zu Canon RT, 16 Funkkanäle (00 – 15), 10 Gruppen (A, B, C, D, E, F, G, H, I, J), 100 ID-Nummern (00 – 99) für Canon RT

Blitzauslösung: Funk, Synchronkabel (3,5 mm Mini Klinke), Fotozelle (Slave), Testblitzauslöser

Anzahl der Auslösungen bei maximaler Leistung (mit Akku): 400

Kühlung: Lüfter, Überhitzungsschutz

Weitere Ausstattung: LCD-Display, Bereitschaftsanzeige (akustisch, optisch), akustisches Signal (abschaltbar), Anzeige der Abbrennzeit im Freeze-Modus, Überhitzungswarnung OH, mehrstufige Akkuzustandsanzeige, mini USB-Anschluss, Bowens S-type Bajonett; Schirmhalterung, Stativbefestigung (5/8″)

Stromversorgung: Lithium-Polymer Akku, 14,8 V, 4400 mAh, mehrstufige Akkuzustandsanzeige, Schlafmodus „SL“ (nach ca. 30 min.) automatischer Abschaltung nach ca. 60 min

Temperatur-Arbeitsbereich: 0 – 35 °C

Kompatible Jinbei Funkfernsteuerungen für:

TTL-Betrieb + HSS: TR-Q7; TR-Q6C / N / S / F

manuellen Betrieb M + HSS: TR-A6 IIC / N

manuellen Betrieb M: TR-V6, TRS-V

Firmware-Upgrade: per mini USB

Maße: 29,3 x 12,5 x 19,0 cm (L x B x H, mit Akku)

Gewicht: 1,7 / 2,2 kg (ohne / mit Akku)

(Quelle: Jinbei Deutschland)

Tiltall TE-324

Tiltall TE-324 Stativ

Lange habe ich mir überlegt, wie ich bei einem Outdoor-Einsatz des Blitzsystems das Problem mit dem Wind und einem großen Lichtformer lösen kann. Denn eine 90cm Softbox ist sehr windanfällig. Dazu kommt ein Akku-Studioblitz, der doch sehr kopflastig ist, und nicht immer ist ein Assistent verfügbar, der das bisherige Lichtstativ hält. Daher kam mir immer wieder der Gedanke ein großes Fotostativ als Lichtstativ zu nutzen. Doch welches? Auf der Photokina 2018 habe ich mir dann das Tiltall TE-324 näher angeschaut und war sofort überzeugt.

Es erfüllte alle meine Anforderungen: Es sollte nicht so leicht (wie ein Carbon-Stativ) sein, es musste mindestens an die 180cm Höhe heran kommen, einen breiten Stand haben und stabil sein.

Auf der anderen Seite sollte es ein akzeptables Packmaß haben und noch leicht zu transportieren sein.

Zusammengelegt kommt das Tiltall TE-324 gerade mal auf 50cm bei einem Gewicht von ca. 2,3 Kg. Mit den 4 Segmenten der Rohre liegt die max. Höhe bei 174 cm.

Als Fotostativ ist das schon mal genial, zumal sich ein Bein abschrauben lässt und mit der Mittelsäule zusammen ein Einbeinstativ ergibt. Die heraus drehbaren Spikes wirken massiv und stabil, somit steht es auch draußen fest und satt auf.

Ok, für meine Zwecke war aber ein andere Weg geplant. Also Kugelkopf runter, eine Distanzschraube 3/8 Zoll montiert und einen Spigot-Adapter auf die Distanzschraube.

(Es wäre auch ohne Zwischenstück gegangen, doch dann wäre es etwas fummelig mit der Feststellschraube des Blitzkopfes.)

Somit konnte ich in meinem Fall den Jinbei HD 610 bequem und sicher montieren. Wer noch bedenken hat, kann auch an dem Haken der Mittelsäule mit einem kleinen Seil ein Gegengewicht anbringen, dass sich der Schwerpunkt weiter nach unten verlagert und sich so noch weiter stabilisiert.

Fazit:

Das Stativ erfüllt alle Anforderungen an ein sehr gutes, stabiles Fotostativ. Es ist sehr gut verarbeitet und qualitativ hochwertig. Es lässt sich durch die variable Beineinstellungen vielseitig einsetzen. In meinem speziellen Fall ist es auch eine gute und sichere Alternative zu einem Lichtstativ im Outdoor-Bereich. Das Tiltall-Stativ gehört mit einem Preis von ca. 319,- Euro nicht gerade in die Rubrik günstig, ist aber jeden Cent Wert. Und wenn man bedenkt, dass so ein Stativ eine Kamera oder Blitzsystem im vierstelligen Bereich tragen soll, ist es noch in einem akzeptablen Rahmen.

Wer es allerdings nur als reines Fotostativ nutzen möchte, der kann auch auf eine leichtere Carbon-Version zurück greifen, die der Stabilität in nichts nachsteht.

Rampow-Ladekabel

Produkt-Fotografie

Ein kleiner Blogeintrag (Produktplatzierung) wegen einem Ladekabel? Ja, denn irgendwie waren in der Vergangenheit Ladekabel bei mir immer ein Verschleißartikel. Die Kabel haben sich bis zum Kabelbruch verdreht, meine kleine Tochter zog unbedacht das Kabel aus dem Handy oder Tablet und Zack, die Haltenasen am Micro-USB Stecker waren verbogen.

Es war ein Graus, dann fing man an das Handy und Kabel so zu justieren, dass das Kabel nicht mehr verrutscht und das Handy geladen wurde.
Nervenkrieg, stieß jemand an den Tisch und wieder Zack, es lädt schon wieder nicht mehr.

Also musste ein neues Kabel her, das gefühlt 20.te Kabel trudelt ins Haus, doch dann kam die Überraschung.
Ich hatte mir bei Amazon ein Rampow-Kabel bestellt, auf den Bildern sah es robust aus und es gab dieses sogar in verschiedenen Farben.
Der Stecker ist aus einer hochwertigen Aluminium-Konstruktion, das Kabel selber hat eine flexible, verhedderungsfreie Ummantelung aus Nylon, die das Kabel auch vor äußeren Einflüssen schützt.
Natürlich gibt es das Kabel in verschiedenen Ausführungen (Micro-USB, USB-C, etc.) und Längen.

Und was das Beste ist: Der Hersteller gewährt eine lebenslange Gewährleistung!!!

(Wobei was meint er mit „lebenslang“? Geht er davon aus, dass morgen das Handy herunter fällt und ich das Kabel nicht mehr benötige?
Oder geht er gar von mir aus? Oha…) Nein, Spaß bei Seite.og

Ich hatte einen guten und netten Kontakt zu dem Support von Rampow, und die Garantie war eines der angesprochenen Themen.
Preislich war ich für diese Qualität ebenfalls begeistert. 9,99 Euro für zwei Kabel in der Qualität, das freut einen doch.

Rampow-Kabel (Micro-USB) bei Amazon….

Rampow-Kabel (USB-C) bei Amazon….

Foto-Rucksack-Trolley

AmazonBasics Foto-Rucksack-Trolley

Heute möchte ich euch mal von dem Amazon Basics Foto-Rucksack-Trolley berichten, da ich diesen nun ausgiebig getestet habe und wirklich begeistert bin.

Warum habe ich mir so ein Rucksack-Trolley und keinen „normalen“ Rucksack zugelegt? Nun, ich nutze auch einen ganz normalen Rucksack, doch wenn ich außer Haus zwei Kamera-Bodys, mehrere Objektive, Fernauslöser, Kleinkram, etc. mitnehme, wird es in einem Rucksack schnell eng. Da ich auch ein körperliches Handycap habe, musste etwas her, was ich auch ziehen/rollen kann.

Welche Anforderungen hatte ich? Er sollte möglichst viel Platz vorhanden sein, gute Polster für das gesamte Equipement bieten, ordentliche Rollen haben und sich trotzdem für kurze Wege auch zum Rucksack verwandeln lassen. Er sollte jetzt auch keine 300,- bis 400,- Euro kosten.

Bei meiner Suche bin ich dann auf den Amazon Basics Foto-Rucksack-Trolley gestoßen.

Photo: Volker Schneider

Dieser Roll-Koffer oder Trolley bot mir alles, was ich wollte. Er hat viel Platz für meine Kameras, Objektive, Laptop, Funkauslöser, Akkus, etc. Er lässt sich wirklich gut rollen / ziehen. Die Rollen sind auch ausreichend groß für Wege in einem Park. Und sollte der Weg doch mal „unwegsamer“ sein, lässt er sich einfach und schnell zu einem Rucksack umfunktionieren.

Fazit:

Ich möchte diesen Trolley nicht mehr missen, er ist robust, bietet ausreichend Platz, hat ausreichend große Rollen und ist mit ca. 90,- Euro bezahlbar. Link zum AmazonBasics Foto-Rucksack-Trolley

Walimex Ringlicht 65 Watt

Walimex Ringlicht

Schon des öfteren wurde ich gefragt, wie der kreisrunde Reflex in die Augen kommt, warum die Augen einen weißen Ring haben, wie und mit was das gemacht wird. Dazu möchte ich ein paar Zeilen dem Ringlicht widmen. Bei mir kommt das Walimex Ringlicht mit 65 Watt zum Einsatz.

Ich persönlich nutze diese Ringlicht gerne für Portraits, denn ich finde den Lichtreflex nach wie vor interessant und spannend.
Gelegentlich wird auch speziell dieser Lichteffekt gewünscht, da der Kunde / die Kundin ein etwas „anderes“ Bild haben möchte, weil es eben nicht alltäglich ist. Oftmals kombiniere ich es auch mit einem oder zwei Blitzen um einfach einen anderen Hintergrund mit Lichtreflexen zu gestalten. Aber auch ohne den ganzen Schnick-Schnack kann man sehr schöne und interessante Bilder erstellen.

Das Ringlicht hat einen Innendurchmesser von ca. 37cm, eine Farbtempertur von 5400K und kann mittels einem Schwanenhals perfekt auf einem Stativ befestigt und ausgerichtet werden.

Da es sich um ein Dauerlicht (230V) handelt, kann man auch als „Neuling“ relativ schnell gute Ergebnisse erzielen, da man den Verlauf des Lichtes sofort beurteilen kann. Durch das Gehäuse mit der reflektierenden Innenbeschichtung wird das Licht schön und gleichmäßig verteilt, was einem die Arbeit schon sehr erleichtert.

Die Einsatzgebiete sind sehr vielfältig, von Portrait- über Makro- bis hin zu Produktaufnahmen ist alles möglich

Jinbei HD 610

Jinbei HD 610

Hallo Freunde,
nachdem der Blut-Mond-Hype abgeklungen ist, jeder wieder über die Hitze stöhnt, können wir uns ja wieder der People-Fotografie widmen.
Dabei kommt der Jinbei HD 610 ins Spiel, da ich ja gerne mit und gegen die Sonne, abseits der Blitzsynchronzeit, spiele. 😉

Jinbei HD 610

Aber warum habe ich mich für den HD610 entschieden und mich von dem Jinbei Freelander FL500 II getrennt?
Nun, der Freelander hat mir immer treue Dienste geleistetet und nie versagt, aber mir ging es irgendwann auf den Kecks ständig Blitzkopf, Kabel und Akkupack zusammen zu fummeln, bzw. auseinander zu dröseln.

Hier ein paar Beispiel, die mit dem Jinbei HD 610 gemacht wurden.

Der Jinbei HD hat einfach eine angenehme, kompakte Bauweise, der Akku sitzt oben, fest verriegelt, im Blitzkopf.
Er hat ein großes, gut lesbares Display auf der Rückseite und lässt sich, wie bereits erwähnt, sehr angenehm „On Location“ steuern.
Seine 600Ws Leistung bringen genug Power mit um auch gegen die Sonne zu blitzen und dennoch kann man ihn im manuellen Modus (nicht HSS) bis zu 1/256 herunter regeln (HSS nur 1/1 bis 1/32), wenn es notwendig ist.
Die Akkuleistung ist mit angegebenen 400 Auslösungen bei voller Leistung beachtlich und wir haben es noch nicht geschafft, den Akku an einem Tag leer zu bekommen.

Fazit:
Dieser Akku-Blitz macht wirklich Laune. Er bringt alles mit, was ein Blitz für den In- & Outdoor-Bereich haben sollte, ist sehr robust und wertig verarbeitet. In Verbindung mit der TR-Q6C super zu bedienen.

Link zu HD 610: Jinbei Deutschland

Link zu TR-Q6C: Jinbei Deutschland

Technische Details:

Leistung: 600 Ws
Leistungsregelung: TTL / TTL + HSS: ± 3.0 EV; M: 1/1 – 1/256; M + HSS: 1/1 – 1/32; M + Freeze: 1/1 – 1/256, in ganzen Blenden oder in 1/10-Schritten

Blitzmodi: M, TTL, Easy Cap (All 1 – 6 / Nr. 1 – 6), Delay (00.00 – 30.00 s)
Synchronisationsmodi: Normal, HSS, Freeze (nur bei „M“)

Abbrennzeit (t 0,5): Normal: 1/800 – 1/8000 s; Freeze (nur bei „M“): 1/800 – 1/19.000 s

Blitzladezeit: 2,3 s

Farbtemperatur: Normal: 5500 ± 200 K; Freeze: 5500 ± 800 K

Einstelllicht: 20 W / LED

Einstelllicht-Regulierung: an / aus, proportional, unabhängig

Funkempfänger: integriert, 2,4 GHz, 16 Funkkanäle (00 – 15), 6 Gruppen (A, B, C, D, E, F); verfügbar in Modellen ab Baujahr 2017: 100 ID-Nummern (00 – 99)

Blitzauslösung: Funk, Synchronkabel (3,5 mm Mini Klinke), Fotozelle (Slave), Testblitzauslöser

Anzahl der Auslösungen bei maximaler Leistung (mit Akku): 400

Kühlung: Lüfter, Überhitzungsschutz

Weitere Ausstattung: LCD-Display, Bereitschaftsanzeige (akustisch, optisch), akustisches Signal (abschaltbar), Anzeige der Abbrennzeit im Display, Überhitzungswarnung OH, mehrstufige Akkuzustandsanzeige, mini USB-Anschluss, Bowens S-type Bajonett; Schirmhalterung, Stativbefestigung (5/8″), Tragegriff

Stromversorgung: Lithium-Polymer Akku, 14,8 V, 6000 mAh, mit mehrstufiger Akkuzustandsanzeige, automatischer Abschaltung nach 60 min; separat verfügbares Netzteil

Kompatible Funkfernbedienungen: Jinbei TR-611 / TR-612; TR-Q6 C / F / N / S, TR-A6, TR-V6, TRS-V

Maße: 35,5 x 11,7 x 19,5 cm (L x B x H)

Gewicht: 3,0 kg (mit Akku)

(Quelle: Jinbei-Germany.de)

Sigma 50-100mm F1,8 DC HSM Art

Sigma 50-100mm F1,8 DC HSM Art

Heute widme ich mich mal dem Sigma 50-100mm F1,8 DC HSM Art, ein wundervolles Objektiv für den Portraitbereich, wie ich finde.

Dieses Objektiv ist nicht allzuoft gesehen oder verbreitet und ich bin eher durch Zufall auf diese Linse aus Sigmas Art-Serie gestoßen. Nach langem Überlegen und Zögern habe ich es mir zum Testen bestellt.

Schon nach dem Auspacken machte es einen sehr wertigen und edlen Eindruck. Nun hieß es testen, was es kann. Dazu habe ich es auf die Canon EOS 80 D gesetzt und habe ein paar Portraits und Close-Ups rein bei available Light gemacht. Der erste Eindruck am Kameradisplay war einfach Klasse, doch was erwartete mich am PC? Nun, bei der Durchsicht am PC hat es mich vollends Überzeugt. Eine durchgängige Offenblende von f/1.8, knackscharfe Bilder. Wahnsinn!!!

 

Gut, Firness halber muss man sagen, es ist nicht gerade leicht, was bei einem Glas mit 82 mm Linsendurchmesser auch nicht wirklich zu erwarten war. Einzig ein Bildstabilisator ist nicht mit an Board, doch das stellt nicht wirklich ein Hindernis dar.

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Technische Details

Produktbezeichnung50-100mm F1,8 DC HSM | Art
ProduktlinieA – Art
VerwendungszweckMenschen / Portrait, Available Light
ObjektiveigenschaftenDC, HSM, IF
KameraanschlussSIGMA SA-Mount, Nikon F-Mount, Canon EF-Mount
Brennweite (mm)50-100 mm
Lichtstärke (F)1,8
Bildwinkel (diagonal) max.31,7 – 16,2
Anzahl Blendenlamellen9
Kleinste Blende (F)16
Naheinstellgrenze (cm)95 cm
Größter Abbildungsmaßstab1:6,7
Filterdurchmesser (mm)82 mm
Abmessungen – AD x Länge (mm)ca. 93,5 x 170,7 mm
Gewicht (g)ca. 1490 g
spritzwassergeschütztnein
Mitgeliefertes ZubehörKöcher, Frontdecke

Quelle Technische Daten: Sigma Deutschland GmbH

Yongnuo YN-622 C-TX

Yongnuo YN-622 C-TX

Dieses Bild des Yongnuo YN-622 C-TX ist eigentlich nur zu Testzwecken entstanden.


Yongnou YN-622 C-TX

Dieser Yongnuo YN-622C-TX ist eine ideale Ergänzung zu den vorhandenen Yongnuo YN-622C Funkempfängern. Nun muss man nicht mehr umständlich in das Kameramenü eingreifen, sondern kann alles direkt über diesen Sender steuern, weiterhin hat man nun alle Einstellungen direkt im Blick. Das Display ist auch im Außeneinsatz ausreichend hell beleuchtet, ohne den Akku oder Batterieverbrauch enorm in die Höhe zu treiben. Die Funktionen sind klar und intuitiv strukturiert. Ein, wie ich finde, günstiges und sinnvolles Zubehör, wenn man schon im Besitz der Yongnuo YN-622C Funkempfänger ist.

Zugegeben, ein wenig „technikaffin“ bin ich ja schon, doch wenn man sich erst einmal an die komfortable Bedienung der Systemblitze gewöhnt hat, möchte man diesen Funkempfänger nicht mehr missen. Das schöne daran ist auch, dass man Gruppen bilden kann. Somit hat man die Möglichkeit „Hauptlicht“ und „Effektlicht“ sauber und getrennt von einander einzustellen.


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